Monatsarchiv Januar 2018

VonHauptredaktion

IGS Solms erstmalig beim Regionalentscheid Handball vertreten

Die Schülerinnen der Wettkampfklasse 3, Jahrgang 2002/2003, qualifizierten sich erstmalig für den Regionalentscheid Handball. Dies stellte zugleich eine Premiere für die Solmser Schule dar und zeigt die sportliche Vielfältigkeit der Schule, verbunden mit den dazugehörigen sportlichen Erfolgen.

Ausgetragen wurde der Wettkampf, bei dem die stärksten Schulen aus der Region Mittelhessen vertreten waren, in der Sporthalle der Weidig-Schule in Butzbach. Die Solmser Schülerinnen absolvierten drei Spiele über eine Spieldauer von 2×10 Minuten.

Alle Schülerinnen kamen zum Einsatz und absolvierten ihre drei Spiele mit großem Eifer sowie hohem Engagement, was der betreuende Sportlehrer Dominik Jung zu Protokoll gab.

Zum erfolgreichen Team gehörten:

Emely Süß, Gülay Yildiz, Nike Ambrosius, Nele Beer, Chiara Muntz, Sophie Pereira, Emma Urselmann, Katharina Biemer, Whitney Ring und Maxin Will.

Auch wenn es diesmal nicht reichte eine Runde weiterzukommen, waren sich alle Schülerinnen einig: „Nächstes Jahr greifen wir wieder an.“

 

Dominik Jung

VonHauptredaktion

PuSch-Klasse erlebt Wagnissport Klettern hautnah

Im Rahmen des Bildungskonzeptes der Erlebnispädagogik verbrachte die PuSch-Klasse einen Tag in der Sportjugend Hessen, in Wetzlar. Angeleitet durch Kletterexperte Andreas Hey und betreut durch Klassenlehrer Dominik Jung sowie Sozialpädagogin Solveig Heil, wurden die Schülerinnen und Schüler in die Kunst des Kletterns eingewiesen. Nach einen kurzen Aufwärmprogramm und Einführung in die Sicherheitsaspekte des Kletterns, erlernten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Klettertechniken und konnten an unterschiedlichen Routen und Schwierigkeitsgraden ihr Können erproben.

Grundlegende Ziele der Veranstaltung waren die Bildung und Stärkung der Selbst- und Partnerkompetenz, die reflektierte Übernahme von Verantwortung, die Entwicklung von Risikokompetenz und Wagnisfähigkeit, die Schaffung einer Klassengemeinschaft sowie der Erwerb von methodischen Kompetenzen zu diesen Zielsetzungen. Am Ende der Veranstaltung wurde Pizza bestellt und über das neu Erlernte reflektiert. Vor allem das Bewusstsein über Verantwortung, Kooperation sowie Hilfsbereitschaft wurde innerhalb der Klasse reflektiert und als sehr positiv herausgehoben. Sowohl die Klasse als auch die Lehrer waren sich einig darüber, dass dieser Tag die Klassengemeinschaft weiter gestärkt hat. Weiterhin wurde rückgemeldet, dass die Veranstaltung ein besonderes Erlebnis darstellte, welches das Selbstbewusstsein der Schüler stärkte.

Dominik Jung (Klassenlehrer 9/7 P)

 

 

VonHauptredaktion

Von Solms nach Serbien und zurück

Rechtzeitig vor den Weihnachtsferien fand in der Aula der Integrierten Gesamtschule Solms die Preisverleihung des Luftballonwettbewerbes statt, zu dem der Jahrgang 10 am Schulfest im September einlud. Von den Ballonkarten, die mit einem Heliumballon auf die Reise geschickt wurden, kamen rund 60 wieder zurück. Die Absender der 30 Ballons, die die längste Strecke zurückgelegt hatten, wurden in einer Preisverleihung geehrt. Nachdem im Herbst die ersten Karten in Solms eingingen, war klar, dass der Wind die Ballons in südöstliche Richtung trug. Wetter und Windstärke waren zudem am Starttag optimal.

Für Annabelle Koch, Jahrgangsstufe 9, hatte sich die Teilnahme am Ballonwettbewerb in jeder Hinsicht gelohnt. Ihr Ballon landete nach unfassbaren 1100 Kilometern Luftlinie in Belgrad/Serbien. Damit lag sie mit deutlichem Abstand auf dem ersten Platz und erhielt für Freunde und Familie fünf Freikarten für ein Handballspiel der HSG Wetzlar.

Mehrere Luftballons wurden im Fichtelgebirge gefunden, rund 350 Kilometer vom Startort Solms entfernt und belegten damit den 2. bis 6. Platz.  Außerdem flogen zahlreiche Ballons in den Thüringer Wald, nach Osthessen, vorallem in den Raum Fulda (7. – 30. Platz). Schülerinnen und Schüler erhielten für die „Flugleistung“ ihrer Ballons Freikarten für ein Handballspiel, Gutscheine und Sachpreise, allesamt gesponsert von Solmser Einzelhändlern.

Mit am schönsten, so das Resümee der Organisatoren aus der 10. Klasse waren die Geschichten der Kartenfinder. Einige legten den Kärtchen sehr persönliche Briefe mit Foto und Beschreibung des Fundortes bei, manche schickten ein Bild des lieben Vierbeiners, der beim Gassigehen die Karte „witterte“. Die Siegerballonkarte von Annabelle fand ein dreijähriges Mädchen beim Spazierengehen, und die Eltern der Kleinen haben in einem liebevoll gestalteten Brief in ihrer Landessprache Kontakt zur Versenderin aufgenommen.

Dass dies nicht der letzte Ballonweitflugwettbewerb war, darüber sind sich Schülerinnen und Schüler, Organisationsteam und Schulleiterin Frau Wagner-Jeuthe jetzt schon einig.