Monatsarchiv Juni 2019

VonHauptredaktion

Siegerplakat für Theaterstück „Gestatten? – Bestatten!“ gekürt – Juliana Hey gewinnt Plakatwettbewerb der IGS Solms

 

„Gestatten?-Bestatten!“ – so lautet der Titel der diesjährigen Theaterinszenierung der Theater-AG der IGS Solms, welche am 13.6. und am 14.6.2019 jeweils um 19.30 Uhr in der Aula der IGS Solms zu sehen sein wird.

Aus diesem Anlass hat der Fachbereich Kunst unter Leitung von Annette Harms und Roger Haberditzl zum siebten Mal einen Plakatwettbewerb initiiert, an dem die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge teilnehmen konnten.
Hierbei ging es darum, ein offizielles Plakat für die Aufführungen zu gestalten, welches dann in gedruckter Form die Veranstaltung bewerben wird.

Rund 400 Schülerinnen und Schüler waren aufgerufen, ihre Ideen zu dem selbstgeschriebenen Stück bildnerisch umzusetzen.
Dabei setzten sich die Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht intensiv mit dem Theaterstück auseinander, wobei gemalt, gezeichnet, collagiert und gedruckt werden konnte. Die Wahl der Jury, bestehend aus Kunstpädagogen der IGS Solms, fiel auf den Entwurf von Juliana Hey aus dem Jahrgang 9. Sonderpreise für die Gestaltung der Eintrittskarten erhielten Thomas Kollet, Louis Lennon Weil, Leonhard Hitschmann und Julia Sliwka (alle Jahrgang 9). Des Weiteren wurden Marie Bölzer, Sophie Mulch und Leonie Schuller (alle Jahrgang 10) für ihren plastischen Entwurf eines Torso ausgezeichnet. Alle Sieger erhielten aus den Händen von Schulleiterin Anke Wegerle Kinogutscheine.

Das Bild zeigt die Sieger des Kunstwettbewerbes  mit dem offiziellen Theaterplakat, die Leiter der Theater-AG, Annette Harms und Roger Haberditzl sowie der Schulleiterin Anke Wegerle.

 

 

(hintere Reihe von links nach rechts: Roger Haberditzl, Thomas Kollet, Juliana Hey, Anke Wegerle, Annette Harms, Marie Bölzer, Sophie Mulch, vordere Reihe von links nach rechts: Leonhard Hitschmann, Louis Lennon Weil, Leonie Schuller)

 

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„Rund ums Fahrrad!“ – ADAC schult Schüler/innen in der Projektwoche

Vom 20.05. bis zum 24.05. fand im Rahmen der Projekt- und Wanderwoche das Projekt „Rund ums Fahrrad“   statt.

19 interessierte Schülerinnen und Schüler aus dem 6. Jahrgang beschäftigen sich die ganze Woche mit diesem Thema. Die Kinder lernten den sicheren Umgang mit ihren eigenen Fahrrädern, dazu gehörten: Sicherheitscheck, Ausrüstung (Helm!), Handling und Fahrübungen. Gemeinsam mit dem Schulsozialarbeiter Herrn Schäfer konnten in der Fahrradwerkstatt kleinere Reparaturen vorgenommenen werden. In Zusammenarbeit mit dem ADAC wurde ein anspruchsvoller Parcours im Wettbewerb bewältigt, es gab Uhrkunden und Medaillen für die Sieger. Auch die sichere Teilnahme am Straßenverkehr wurde thematisiert und das Fahren in der Gruppe eingeübt. Bei der abschließenden Tour zur Lahninsel fuhren die Kinder dann diszipliniert hintereinander im gleichen Tempo. Natürlich mussten die Kinder eine feste Reihenfolge haben, sonst wäre es ein Chaos geworden. Mit diesem langen Tross fiel man nicht nur auf, man bekam bewundernde Blicke, andere Radfahrer gaben anerkennende Kommentare, Autofahrer ließen die Gruppe geduldig mit der großen Schlange über die Kreuzungen passieren. Zum Großteil bewegten sich die Kinder aber auf Fahrradwegen entlang der Lahn. Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte war diese Woche ein voller Erfolg für alle Beteiligten. (C.Salm)

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Wissenschaft trifft Schule – musikpädagogische Studie an der IGS Solms

Randvoll mit Gitarren und Cajons rollten zwei Transporter auf den Schulhof. Ausgestattet mit 120 Instrumenten, zahlreichen Tablets inklusive technischer Ausstattung, speziell auf die Liedwünsche der Kinder angepassten „Songbooks“ und mit musikpädagogischem Know-How reiste ein Team von Musikpädagogen und Wissenschaftlern von der Hochschule für Musik Würzburg und der Universität Erlangen-Nürnberg am Montag an der IGS Solms an.

Im Rahmen der Studie „Mehrtägige musikpädagogische Interventionen“ (MEMU-IN), unterstützt durch die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, wurde an der Integrierten Gesamtschule Solms von 20. Mai bis 24. Mai 2019 ein musikalisches Projekt angeboten. Zwei Gruppen mit insgesamt 60 Kindern aus den Jahrgängen 5 und 6 lernten, angeleitet von Musikpädagogen, Akkorde und Grundrhythmen auf der Gitarre, Basics auf dem Schlaginstrument „Cajón“ und sangen gemeinsam dazu.

Anfängliche Schwierigkeiten beim Greifen der Gitarrenakkorde wurden schnell überwunden und die Cajóneinheiten als Pause für die Fingerkuppen sehnlichst erwartet. Neben dem gemeinsamen Musizieren in der Großgruppe mit Fokus auf dem Spielen und Singen eines Liedes, das sich die Kinder im Vorfeld gewünscht hatten, wurden kleine Bands gegründet, die ein selbst gewähltes Lied Schritt für Schritt mit Gitarre, Cajón und Gesang auf die Beine stellten. Kinder, die bereits ein anderes Instrument spielen, durften dies in ihrer Band einbringen. Die Ergebnisse wurden am Freitag präsentiert und die musikalische Projektwoche MEMU-IN mit einem gemeinsamen Pizzaessen gebührend abgeschlossen.

Doch das Projekt ist noch nicht beendet!

Bis zu den Sommerferien werden die Kinder in Ihrer Mittagspause von Musikpädagogen der Universität Gießen besucht und auf ihrem Weg weiterhin unterstützt und angeleitet. Damit auch jeder das Gelernte weiterhin üben und ausbauen kann, dürfen die Instrumente bis Januar mit nach Hause genommen werden.

Das Projekt MEMU-IN soll dazu beitragen, bei Jugendlichen Interesse und Freude am Musikmachen zu wecken, damit diese mehr Musik machen. Die WissenschaftlerInnen untersuchten während der Projektwoche, wie das musikalische und pädagogische Angebot die Teilnehmenden anspricht. Die Forscher wollen zudem herausfinden, ob sich Wirkungen der Projektwoche auf das Musizieren der Jugendlichen auch noch nach einigen Monaten nachweisen lassen. Die Ergebnisse der Studie werden der Schule zur Weiterarbeit zur Verfügung gestellt.