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Aktuell: Erweiterte Notbetreuung und großer Dank an alle

Ein besonderer Dank an alle Eltern, Schülerinnen und Schüler! Lesen Sie bitte unseren Brief: Eltern-Schülerbrief2020-04-06


Notbetreuung:

Mit Beschluss der Landesregierung wird das bisherige Notbetreuungsangebot für berechtigte Eltern- und Erziehungsberechtigte auf die Osterferien ausgedehnt. Ab dem 4. April bis zum 19.04.2020 steht eine erweiterte Notbetreuung zudem auch samstags und sonntags sowie an Feiertagen bei Bedarf zur Verfügung.  Die erweiterte Notbetreuung an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen ist beschränkt auf Personengruppen der Kranken- und Gesundheitsversorgung sowie der Rettungsdienste (siehe Anmeldeformular).

Als weitere Voraussetzungen für die Teilnahme an der Notbetreuung an Wochenenden und den Feiertagen müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Alleinerziehend oder
  • der andere Elternteil ist ebenfalls in einem der (weiteren) Schlüsselberufe der
  1. Corona-Bekämpfungsverordnung tätig und zeitgleich im Einsatz, d. h. die Kinderbetreuung

kann innerhalb des unmittelbar familiären Kontextes nicht sichergestellt

werden.

  • Die Kinder müssen die Infektionsschutzkriterien gem. Antragsformular erfüllen.

 

Sollten Sie in diesen Bereichen arbeiten, die o.g. genannten Kriterien erfüllen und auf eine Notbetreuung angewiesen sein, möchte ich Sie bitten, uns bis spätestens Donnerstag, 02.04.2020 (12 Uhr) unter der Mailadresse not.betreuung@igssolms-ldk.de zu informieren.

Anzugeben sind: Name des Kindes, Vorname des Kindes, Wohnort, gewünschte Betreuungszeit, derzeit ausgeübte Tätigkeit der Eltern.
Bitte füllen das Anmeldeformular aus.


Hier finden Sie sehr hilfreiche Schreiben der Schulpsychologen:

Beratungsangebote 020420-SchuelerInnen   und   Schulpsychologie 310320-Eltern


Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

wie Sie sicherlich aus den Medien erfahren haben, wird ab Montag, 16.03.2020, der reguläre Schulbetrieb ausgesetzt. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite des Hessischen Kultusministeriums.

Praktika der Jahrgänge 8 und 9, Girls-/ Boysday:

Das laufende Praktikum des Jahrgangs 9 wird sofort beendet. Die Schülerinnen und Schüler melden sich bitte in ihren Betrieben ab.
Das Praktikum im Jahrgang 8 entfällt, ebenso der Girls-/ Boysday im Jahrgang 7.

Lernen trotz Schulschließung:

Wie wir Ihnen bereits im Elternbrief vom 11.03. mitgeteilt haben, soll das schulische Lernen bis zu den Osterferien fortgesetzt werden. Dafür werden wir die Plattform IServ nutzen, zu der alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Lehrerinnen und Lehrer einen Zugang haben. Wir möchten Sie daran erinnern, mit Ihren Kindern die E-Mails täglich zu prüfen.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
Anke Wegerle und alle Mitglieder der Schulleitung

Schülerinnen der Geschichts-AG zeigen Figurentheater

Im Rahmen des europäischen Wettbewerbs „EUnited – Europa verbindet“ haben 7 Schülerinnen (Jahrgangsstufe 5) der Geschichts-AG unter der Leitung von David Schüßler und Roger Haberditzl zwei Figurentheaterstücke entwickelt, die nun dem Jahrgang 5 in der Woche vor der Schulschließung insgesamt drei Mal vorgespielt wurden.

In diesem Projekt wurden dazu in zwei Arbeitsgruppen Ideen entwickelt, wie deutsche Märchenfiguren, die sie im Deutschunterricht kennengelernt haben, auf verschiedene europäische Märchenfiguren treffen könnten.

Die Gruppe setzte sich dem Thema „Europa – Essen verbindet“ auseinander und kreierte das Stück „Der gestiefelte Kater entdeckt die Köstlichkeiten der europäischen Küche“. Dazu wurden Stabpuppen entworfen und gestaltet. Hierzu begibt sich der Gestiefelte Kater auf eine Reise durch Europa, um herauszufinden, wie sich ein „Tischlein deck´dich“ in anderen Ländern darstellt, um über den nationalen Tellerrand hinauszublicken. Er selbst gibt sich als Figur zu erkennen, die französischen Ursprungs ist und damit bereits europäischen Charakter besitzt. Das gemeinsame Festessen am Ende des Stückes mit landestypischen Spezialitäten und vormals fremden Märchenfiguren (Oger/Frankreich, Feuervogel/Russland, Schön-Ilonka/Ungarn, Herrin über Erde und Meer/Griechenland) symbolisiert die Einheit und das friedliche Miteinander Europas.

Die zweite Arbeitsgruppe hat Handpuppen entwickelt und sich dem Thema „Musik und Tanz“ als einem verbindenden europäischen Element gewidmet. „Spieglein, Spieglein an der Wand, wie klingt‘s und singt‘s im andern Land?“, dieser Frage geht das Aschenputtel nach, nachdem es selbst durch den Tanz mit dem Prinzen seine ehemals traurige Situation zum Positiven verändert hat. Dazu kommt die Erkenntnis, dass Aschenputtel eigentlich eine französische Märchenfigur (Cendrillon) ist, die auch in Großbritannien (Cinderella) und Russland (Soluschka) bekannt ist und damit einen europäischen Charakter besitzt. Über diesen Einstieg entwickelt sich eine musikalische Reise durch Europa, die durch die Begegnung mit verschiedenen Märchenfiguren deutlich macht, dass Musik und Tanz Völker und Kulturen verbindet.

Bei beiden Gruppen stand das Kennenlernen verschiedener europäischer Kulturen über den jeweiligen Inhalt im Vordergrund, da es für die Schülerinnen von besonderem Interesse war, die sie unmittelbar berührenden Themen (Essen, Musik, Tanz) umzusetzen.

Die Schülerinnen selbst kennen verschiedene kulinarische und musikalische Angebote aus ihrem direkten Umfeld und haben zum Teil familiäre Beziehungen zu diversen europäischen Staaten. Dies war der Anlass, um die gestalteten Märchenfiguren einander begegnen zu lassen und daraus eine kulturübergreifende Geschichte zu entwickeln.

Neugier auf und Toleranz für Neues und Fremdes waren hierbei elementare Aspekte der kreativen Auseinandersetzung und der spielerischen Möglichkeit, Grenzen phantasievoll zu überwinden.

     

 

 

 

 

 

Funktionsweise des Auges erforscht

Die Klassen 8/1, 8/3 und 8/5 beschäftigten sich in den letzten Wochen ausgiebig mit dem Aufbau und der Funktion des Auges. Das Erlernte konnten die drei Klassen dann in einer Biologiestunde der anderen Art anwenden. Unter der Leitung ihrer Biologielehrerinnen Frau González und Frau Schaller durften die Schülerinnen und Schüler Schweineaugen sezieren. Die Aufregung und das Interesse der Lernenden waren groß und so wurde das Auge vorsichtig mit einem Skalpell, einer Schere und einer Pinzette in seine einzelnen Bestandteile zerlegt und bestaunt. Auf diese Weise konnte man die Anatomie erkennen und Strukturen sowie Funktionsweisen auf das menschliche Auge übertragen.     

Schülergottesdienst zum Beginn der Fastenzeit

 

Am Aschermittwoch trafen sich viele Schüler*innen der IGS Solms in der katholischen Kirche in Burgsolms, um die Fastenzeit mit einem ökumenischen Gottesdienst zu beginnen. Dabei stand das Thema „Wer bin ich eigentlich?“ im Vordergrund.

Anhand von verschiedenen Kostümen der zurückliegenden Faschingstage hatte die Klasse 5-2 ein Anspiel vorbereitet, bei dem die einzelnen Masken von zwei verschiedenen Seiten angeschaut wurden. Dabei wurde zunächst nach der Rolle geschaut, in die man hineinschlüpft, dann aber auch auf die echten Bedürfnisse der Person. Ein Clown kann nicht immer nur lustig, eine Prinzessin nicht immer nur schön und bewundert und ein Vampir nicht nur gruselig und mächtig sein. Hinter diesen Masken stecken Menschen mit Bedürfnissen und Ängsten die es zu sehen gilt. Als Anregung für die Fastenzeit wurde den Schüler*innen nahegelegt, öfter hinter die Fassade zu schauen und das nicht nur bei anderen, sondern auch bei sich selbst.

(K)ein Tabuthema – Schüler*innen besuchen Friedhof und Krematorium

„Sterben, Tod, Trauer und Auferstehung“ so lautete das Thema der Schüler*innen der Klasse 10/1 der IGS Solms in den letzten Wochen im Religionsunterricht. Dabei konnten sich die Schüler*innen auf vielfältige Weise mit diesem Thema auseinandersetzten. Angefangen von Todesanzeigen, über Grabsteingestaltung bis hin zu Auferstehungsvorstellungen im Christentum und in verschiedenen Religionen standen thematisch auf dem Programm. Auch die Frage der Sterbehilfe wurde von den Heranwachsenden anhand der Gesetzesvorgaben in Deutschland, aber auch in Ländern wie der Schweiz und den Niederlanden intensiv diskutiert und sich über die Arbeit in Hospiz informiert.

Abschließend besuchten die Schüler*innen den Neuen Friedhof in Wetzlar. Bei einem individuellen Erkunden des Geländes hatten sie dabei unterschiedliche Beobachtungsaufträge. Diese galt es im Anschluss „kreativ“ auf nur einem DinA4 Blatt auszuwerten und den Mitschüler*innen vorzustellen.

Abschließend nahm sich Frau Müller von der Friedhofsverwaltung Zeit, den Jugendlichen das Krematorium zu zeigen und Fragen zu beantworten. Dabei verstand sie es sehr geschickt, pietätvoll und trotzdem sachlich den Ablauf von der Einlieferung eines Verstorbenen, über die zweite Leichenschau, dem Abschiednehmen der Angehörigen, bis hin zur Bestattung der Urne zu erläutern. Obwohl manch ein Schüler*in gelegentlich schlucken musste, war man sich hinterher einig: Die Auseinandersetzung mit dem Thema ist wichtig und trägt dazu, bei Ängste zu verringern.