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Glückliche Schüler an der IGS-Solms 

 

Durch das PUSCH-Konzept (Praxis und Schule) konnten dieses Schuljahr 70 % der Schülerinnen und Schüler der PUSCH-Klasse die IGS-Solms mit einem Ausbildungsvertrag verlassen. 

Mit dem PUSCH-Konzept sollen hessische Jugendliche, die die Schule voraussichtlich ohne Abschluss verlassen müssten, mithilfe gezielter Förderung den Erwerb eines Schulabschlusses ermöglicht werden. Gleichzeitig stärkt ein erhöhter Praxisanteil die Ausbildungskompetenz und erleichtert so den Übergang in die Berufswelt.  

Dies ist an der Gesamtschule Solms mit Bravour gelungen. Die Schüler waren jeden Donnerstag im Praktikum und konnten sich so im Betrieb von ihrer besten Seite zeigen. Wiederrum konnten die Betriebsleiter über das langfristige und persönliche Kennenlernen sich bewusst für ihren neuen Lehrling entscheiden. Dies geschah mit Hilfe des PUSCH-Coaches Herr Baginski und dem Klassenlehrer Herren Hopf. 

Auf dem Foto von links nach rechts sind zu sehen: 

Marlon Wagner, Yozdzhan Agushev, Melissa Baglan, Semino Brandner, Dennis Haas, Emrah Hadzic, Coro Luna Klee, Leon Nell, Antonia Specht, Melissa Weigel, Jana Weigel, Herr Klotz (stellv. Schulleiter), Herr Baginski (PUSCH-Coach) und Herr Hopf (Klassenlehrer)  

„Tot, toter, am totesten“ – Eine Krimikomödie aus den schottischen Highlands

Aufführungen des diesjährigen Theaterstückes der Theater-AG der IGS Solms am 22./23.6.23

 

Das Theaterstück “ Tot, toter, am totesten “ hat in vier Aufführungen am 22. und 23.6.2023 in der Aula der Gesamtschule seine Premiere gefeiert und insgesamt um die 1000 große und kleine Zuschauer*innen in seinen Bann gezogen. Mit einer beeindruckenden Inszenierung und einer herausragenden schauspielerischen Leistung der zehn- bis fünfzehnjährigen Schüler*innen hat das Ensemble unter der Leitung der beiden Theaterlehrkräfte Annette Harms zum Spreckel und Roger Haberditzl ( der das Stück nach Ideen der Schüler*innen verfasste) ein Stück geschaffen, das unterhält und mitreißt.

Die Handlung von “ Tot, toter, am totesten “ erzählt die Geschichte zweier adeliger, aber unehelicher und deswegen um ihren Geburtstitel gebrachter Schwestern, die sich durch Mord und Intrigen ihren Adelstitel zurück erkämpfen. Das Stück spielt im 20. Jahrhundert in einem Schloss in den schottischen Highlands und zeigt auf lustige Weise und im Wechsel zwischen Gegenwart und Rückblicken, wie die ungeliebten herzoglichen Familienmitglieder der mörderischen Schwestern nach und nach das Zeitliche segnen.

Besonders beeindruckend ist die schauspielerische Leistung des Ensembles. Das Geschehen wird immer wieder durch die beiden allwisssenden sprechenden Haushaltsgegenstände eines antiken Kerzenleuchters (Annelie Schmidt) und einer Meissner Teekanne (Franka Schenk) pointiert kommentiert. Theresa Cüsters und Tarja Graeb verkörpern eindrucksvoll die Rollen der ungleichen Schwestern Viktoria und Valeria Mac Dufflecoat, aber auch die herzoglichen Familienmitglieder derer zu Mac Dufflecoat mit Edward ( Aslan Schmidt), Elisabeth (Maja Gaerthe), Ethel ( Jette Plisch), Eliot ( Scarlett Hanner), Eleanor( Celine Milandin) und Egbert ( Elena Illenseer), die nach und nach aus dem Weg geräumt werden, werden überzeugend aristokratisch und snobistisch gespielt.

Auch die Kostüme, die sparsam, aber aussagekräftig eingesetzten Accessoires und Bühnenbildelemente sowie das Licht- und Tondesign ( durch die Sound and Light-AG der IGS Solms unter der Leitung von Martin Schuberth ) tragen maßgeblich zur Stimmung des Stücks bei und unterstreichen die Emotionen der Charaktere.

Besonders hervorzuheben ist auch die musikalische Untermalung des Stücks. Die Schulband-AG der IGS Solms mit der herausragend souligen Stimme ihrer Sängerin Olivia Touku unter der Leitung von Christian Weiß sorgt für Gänsehautmomente im Publikum.

Für Kulinarik mit Wraps , Hotdogs und gegorenem Rebensaft sorgt in bewährter Manier die Koch-AG der Schule unter der Leitung von Dorothea Süß.

Insgesamt entstand nach einem Schuljahr harter Probenarbeit mit“ Tot, toter, am totesten “ eine Gemeinschaftsproduktion von über 60 Schüler*innen vor und hinter der Bühne, die sich sehen lassen kann. Die schauspielerische Leistung, die Inszenierung und die musikalische Untermalung sind erstaunlich und machen das Stück zu einem wahren Erlebnis.

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Neue Bücher

Deckt euch doch noch schnell mit den neu angeschafften Büchern im Lernzentrum ein!

 

Besonders zu empfehlen ist das Buch der Autorin Andrea Nesseldreher „Filmreife Ferien an der Lahn“, in welchem zwei Geschwister aufregende Abenteuer in Hessen erleben und sogar einen Kriminalfall lösen müssen. Die Autorin selbst wuchs in Solms auf, was das ganze noch interessanter macht.

 

Also kommt vorbei, schnappt euch euer Lieblingsbuch und erkundet während der Ferien ganz verschiedene Welten.

Freiwilligendienste an unserer Schule – FSJ / BFD

Bist du selbst mit der Schule fertig und hast Interesse mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln? Dann mache bei uns einen Freiwilligendienst!

Weitere Infos findest du hier als PDF Download:

FSJ-BfD Infos

 

Bildquelle: pixabay.com

Figurentheaterstück als „Beste Arbeit“ bundesweit ausgezeichnet

Wettbewerbsbeitrag der Figurentheater-AG der Gesamtschule Solms gewinnt Europäischen Wettbewerb 2023 „Europäisch gleich bunt“

Überschwängliche Freude und unglaubliches Staunen herrschte bei den Schülerinnen Anna Keller, Hannah Schäfer und Lea Kipp, allesamt Mitglieder der Figurentheater-AG der IGS Solms, welche unter der Leitung von David Schüßler und Roger Haberditzl steht, als sie erfuhren, dass ihr Wettbewerbsbeitrag zum 70. Europäischen Wettbewerb als „Beste Arbeit des Themas“ bundesweit ausgezeichnet wurde. Die Bundessiegerehrung fand nun am 9.5.23 in Darmstadt  bei EUMETSAT (European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites) statt, wo im Rahmen einer großen Feierstunde der Siegerpokal u.a. aus den Händen von Staatssekretär für Europaangelegenheiten, Uwe Becker und dem Vorsitzenden des Landesverbandes der Europa-Union Hessen, Thomas Mann, entgegengenommen werden durfte, nachdem die drei Schülerinnen ihr Projekt den geladenen Gästen souverän präsentierten und dafür mit anerkennendem Applaus bedacht wurden.

„Europäisch gleich bunt“, so lautete der Titel des diesjährigen Wettbewerbs, der wieder unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stand und an dem rund 70.000 Schülerinnen und Schüler nicht nur aus Deutschland teilnahmen. Die Schülerinnen und Schüler waren hierbei aufgerufen, sich in verschiedenen altersgemäßen Modulen mit Aufgabenstellungen hinsichtlich der Frage auseinanderzusetzen, was Europa von ihnen lernen und wie Europa bunter, gerechter und glücklicher werden könne sowie darüber zu reflektieren, wo Inklusion und Integration gelingen könne.

Vor diesem Hintergrund entschieden sich die Preisträgerinnen für das Modul 3.3 „Alt und Jung – gemeinsam stark“, um auf die Herausforderungen einer sich im demographischen Wandel in allen europäischen Industrienationen befindlichen Gesellschaft aufmerksam zu machen und einen projektorientierten Lösungsansatz zu entwickeln, der in einem Figurentheaterstück seine Vollendung finden sollte.

Figurentheaterstück „Leben im französischen Seniorenheim“ überzeugt Bundesjury

Dazu wurden 3 Stockhandpuppen entworfen und gestaltet, die im Figurenspiel die Rollen von einem älteren französischen Ehepaar und einem deutschen Mädchen, welches ein Auslandspraktikum in deren Seniorenresidenz absolviert, einnehmen. Innerhalb dieser Projektidee sollte deutlich gemacht werden, wie ein pragmatischer interkultureller Austausch zwischen zwei europäischen Ländern vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und einer zunehmenden Isolation der älteren Generation aussehen könnte.

Hierbei stand von Anfang an das Aussenden einer klaren Botschaft an die Menschen in Deutschland und Europa im Fokus der Arbeit, galt es doch, die Zuschauer*innen in kurzen, unterhaltsamen und einprägsamen Szenen für das Thema „Alt und Jung – gemeinsam stark“ zu sensibilisieren und Diskussionsanregungen zu schaffen. Das Arbeitsergebnis überzeugte die Bundesjury vollends.

Die drei Schülerinnen der Figurentheater-AG haben sich durch die Auseinandersetzung mit dem Wettbewerbsthema ganz verschiedene Zugangsmöglichkeiten erschlossen, um Beziehungen zu älteren Menschen aufbauen zu können oder diese zu intensivieren. Dadurch wurde ein grundlegendes Interesse geweckt, welches die Basis für ein kreatives und fantasievolles Figurenspiel darstellt. Nicht zuletzt steht hier ein verantwortungsvolles Handeln gegenüber einer sich im Wandel befindlichen europäischen Gesellschaft in den Industrienationen sowie ein frühes sozialpolitisches Engagement im Mittelpunkt der Arbeit.

Ein Dank der Figurentheater-AG gilt darüber hinaus Dominic Ott und Christoph Salm, die die Arbeit in Fragen des Filmens eines Figurentheaterstückes unterstützten.