Religion: Poetry Slammerin Leah Weigand besucht die IGS Solms

VonHauptredaktion

Religion: Poetry Slammerin Leah Weigand besucht die IGS Solms

Als Abschluss und Höhepunkt der Religionseinheit „Wer bin ich – eigentlich?“ kam Leah Weigand in die IGS Solms. Obwohl erst Anfang 20,  ist sie bereits Preisträgerin des Evangeliums-Rundfunks im Bereich des Poetry-Slams. Gekonnt spricht sie mit ihren Gedichten Fragen und Themen des Alltags Jugendlicher an. Im Vorfeld dieser Veranstaltung hatten Frau Kruber –Arnold und Frau Mattern im Religionsunterricht des Jahrgang 7 Fragestellungen in Bezug auf die individuelle Entwicklung thematisiert. Das Gedicht „Heldentaten“ von Leah Weigand gab hierbei den Schülern wertvolle Denkanstöße und stieß auf große Resonanz. So wurde Leah sehr gespannt erwartet. Nachdem sie sich vorgestellt hatte, forderte sie ihre ZuhörerInnen zunächst auf,  Highlights in ihrem Schulalltag zu nennen. Stichworte wie „Hitzefrei“ und „Pausen“ kamen natürlich auch in ihrem ersten Gedicht, einem augenzwinkernden „Hymnus auf unser Schulsystem“, vor: das Eis war gebrochen, der Kontakt hergestellt, aber dabei blieb es nicht:

Sie lud alle ein, besonders wichtige und einprägsame Worte aus dem Gedicht zu nennen. Die SchülerInnen konnten interaktiv selbst erproben, wie es ist, auf einen Wortimpuls hin ein eigenes Gedicht zu verfassen. Dies sollten die SchülerInnen jetzt selbst einmal ausprobieren: In Kleingruppen, um Din-A3-Bögen gruppiert, legten sie los. Erstaunliche Beiträge entstanden.  Alle Gedichtvorträge wurden mit Beifall bedacht.

Beim Vortrag ihres zweiten Gedichts „Ein Text für Versager“ hatte sie die ungeteilte Aufmerksamkeit der SchülerInnen; denn mit ihren Zeilen und ihrer natürlichen, ungekünstelten Vortragsart und ihrer Wortwahl nahm sie Vieles auf und führte weiter, was die SchülerInnen bewegt. Das Gedicht gipfelte in der Aussage: eigentlich gibt es keine Versager. Wir alle versagen ab und zu, aber es gibt jemanden, der hält dir das nicht vor, sondern steht zu dir, weil er dich kennt. Auf die Frage, wen sie damit meint, antwortete sie: Jesus!

Die vielen Fragen der SchülerInnen beantwortete sie offen und direkt und trug als letztes das bereits bekannte Gedicht „Heldentaten“ vor, in dem der Wunsch ein Held zu sein thematisiert und der Blick auf die Helden des Alltags gelenkt wird –  mit dem Schlusspunkt: Jeder kann ein Held sein! Fazit der SchülerInnen: Eine gelungene Veranstaltung, die Lust macht auf eine Wiederholung!

 

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