Von Solms nach Serbien und zurück

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Von Solms nach Serbien und zurück

Rechtzeitig vor den Weihnachtsferien fand in der Aula der Integrierten Gesamtschule Solms die Preisverleihung des Luftballonwettbewerbes statt, zu dem der Jahrgang 10 am Schulfest im September einlud. Von den Ballonkarten, die mit einem Heliumballon auf die Reise geschickt wurden, kamen rund 60 wieder zurück. Die Absender der 30 Ballons, die die längste Strecke zurückgelegt hatten, wurden in einer Preisverleihung geehrt. Nachdem im Herbst die ersten Karten in Solms eingingen, war klar, dass der Wind die Ballons in südöstliche Richtung trug. Wetter und Windstärke waren zudem am Starttag optimal.

Für Annabelle Koch, Jahrgangsstufe 9, hatte sich die Teilnahme am Ballonwettbewerb in jeder Hinsicht gelohnt. Ihr Ballon landete nach unfassbaren 1100 Kilometern Luftlinie in Belgrad/Serbien. Damit lag sie mit deutlichem Abstand auf dem ersten Platz und erhielt für Freunde und Familie fünf Freikarten für ein Handballspiel der HSG Wetzlar.

Mehrere Luftballons wurden im Fichtelgebirge gefunden, rund 350 Kilometer vom Startort Solms entfernt und belegten damit den 2. bis 6. Platz.  Außerdem flogen zahlreiche Ballons in den Thüringer Wald, nach Osthessen, vorallem in den Raum Fulda (7. – 30. Platz). Schülerinnen und Schüler erhielten für die „Flugleistung“ ihrer Ballons Freikarten für ein Handballspiel, Gutscheine und Sachpreise, allesamt gesponsert von Solmser Einzelhändlern.

Mit am schönsten, so das Resümee der Organisatoren aus der 10. Klasse waren die Geschichten der Kartenfinder. Einige legten den Kärtchen sehr persönliche Briefe mit Foto und Beschreibung des Fundortes bei, manche schickten ein Bild des lieben Vierbeiners, der beim Gassigehen die Karte „witterte“. Die Siegerballonkarte von Annabelle fand ein dreijähriges Mädchen beim Spazierengehen, und die Eltern der Kleinen haben in einem liebevoll gestalteten Brief in ihrer Landessprache Kontakt zur Versenderin aufgenommen.

Dass dies nicht der letzte Ballonweitflugwettbewerb war, darüber sind sich Schülerinnen und Schüler, Organisationsteam und Schulleiterin Frau Wagner-Jeuthe jetzt schon einig.

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