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Funktionsweise des Auges erforscht

Die Klassen 8/1, 8/3 und 8/5 beschäftigten sich in den letzten Wochen ausgiebig mit dem Aufbau und der Funktion des Auges. Das Erlernte konnten die drei Klassen dann in einer Biologiestunde der anderen Art anwenden. Unter der Leitung ihrer Biologielehrerinnen Frau González und Frau Schaller durften die Schülerinnen und Schüler Schweineaugen sezieren. Die Aufregung und das Interesse der Lernenden waren groß und so wurde das Auge vorsichtig mit einem Skalpell, einer Schere und einer Pinzette in seine einzelnen Bestandteile zerlegt und bestaunt. Auf diese Weise konnte man die Anatomie erkennen und Strukturen sowie Funktionsweisen auf das menschliche Auge übertragen.     

Schülergottesdienst zum Beginn der Fastenzeit

 

Am Aschermittwoch trafen sich viele Schüler*innen der IGS Solms in der katholischen Kirche in Burgsolms, um die Fastenzeit mit einem ökumenischen Gottesdienst zu beginnen. Dabei stand das Thema „Wer bin ich eigentlich?“ im Vordergrund.

Anhand von verschiedenen Kostümen der zurückliegenden Faschingstage hatte die Klasse 5-2 ein Anspiel vorbereitet, bei dem die einzelnen Masken von zwei verschiedenen Seiten angeschaut wurden. Dabei wurde zunächst nach der Rolle geschaut, in die man hineinschlüpft, dann aber auch auf die echten Bedürfnisse der Person. Ein Clown kann nicht immer nur lustig, eine Prinzessin nicht immer nur schön und bewundert und ein Vampir nicht nur gruselig und mächtig sein. Hinter diesen Masken stecken Menschen mit Bedürfnissen und Ängsten die es zu sehen gilt. Als Anregung für die Fastenzeit wurde den Schüler*innen nahegelegt, öfter hinter die Fassade zu schauen und das nicht nur bei anderen, sondern auch bei sich selbst.

(K)ein Tabuthema – Schüler*innen besuchen Friedhof und Krematorium

„Sterben, Tod, Trauer und Auferstehung“ so lautete das Thema der Schüler*innen der Klasse 10/1 der IGS Solms in den letzten Wochen im Religionsunterricht. Dabei konnten sich die Schüler*innen auf vielfältige Weise mit diesem Thema auseinandersetzten. Angefangen von Todesanzeigen, über Grabsteingestaltung bis hin zu Auferstehungsvorstellungen im Christentum und in verschiedenen Religionen standen thematisch auf dem Programm. Auch die Frage der Sterbehilfe wurde von den Heranwachsenden anhand der Gesetzesvorgaben in Deutschland, aber auch in Ländern wie der Schweiz und den Niederlanden intensiv diskutiert und sich über die Arbeit in Hospiz informiert.

Abschließend besuchten die Schüler*innen den Neuen Friedhof in Wetzlar. Bei einem individuellen Erkunden des Geländes hatten sie dabei unterschiedliche Beobachtungsaufträge. Diese galt es im Anschluss „kreativ“ auf nur einem DinA4 Blatt auszuwerten und den Mitschüler*innen vorzustellen.

Abschließend nahm sich Frau Müller von der Friedhofsverwaltung Zeit, den Jugendlichen das Krematorium zu zeigen und Fragen zu beantworten. Dabei verstand sie es sehr geschickt, pietätvoll und trotzdem sachlich den Ablauf von der Einlieferung eines Verstorbenen, über die zweite Leichenschau, dem Abschiednehmen der Angehörigen, bis hin zur Bestattung der Urne zu erläutern. Obwohl manch ein Schüler*in gelegentlich schlucken musste, war man sich hinterher einig: Die Auseinandersetzung mit dem Thema ist wichtig und trägt dazu, bei Ängste zu verringern.