Fronleichnam
4. Juni 2026
Als Abschluss und Höhepunkt der Religionseinheit „Wer bin ich – eigentlich?“ kam Leah Weigand in die IGS Solms. Obwohl erst Anfang 20, ist sie bereits Preisträgerin des Evangeliums-Rundfunks im Bereich des Poetry-Slams. Gekonnt spricht sie mit ihren Gedichten Fragen und Themen des Alltags Jugendlicher an. Im Vorfeld dieser Veranstaltung hatten Frau Kruber –Arnold und Frau Mattern im Religionsunterricht des Jahrgang 7 Fragestellungen in Bezug auf die individuelle Entwicklung thematisiert. Das Gedicht „Heldentaten“ von Leah Weigand gab hierbei den Schülern wertvolle Denkanstöße und stieß auf große Resonanz. So wurde Leah sehr gespannt erwartet. Nachdem sie sich vorgestellt hatte, forderte sie ihre ZuhörerInnen zunächst auf, Highlights in ihrem Schulalltag zu nennen. Stichworte wie „Hitzefrei“ und „Pausen“ kamen natürlich auch in ihrem ersten Gedicht, einem augenzwinkernden „Hymnus auf unser Schulsystem“, vor: das Eis war gebrochen, der Kontakt hergestellt, aber dabei blieb es nicht:
Sie lud alle ein, besonders wichtige und einprägsame Worte aus dem Gedicht zu nennen. Die SchülerInnen konnten interaktiv selbst erproben, wie es ist, auf einen Wortimpuls hin ein eigenes Gedicht zu verfassen. Dies sollten die SchülerInnen jetzt selbst einmal ausprobieren: In Kleingruppen, um Din-A3-Bögen gruppiert, legten sie los. Erstaunliche Beiträge entstanden. Alle Gedichtvorträge wurden mit Beifall bedacht.
Beim Vortrag ihres zweiten Gedichts „Ein Text für Versager“ hatte sie die ungeteilte Aufmerksamkeit der SchülerInnen; denn mit ihren Zeilen und ihrer natürlichen, ungekünstelten Vortragsart und ihrer Wortwahl nahm sie Vieles auf und führte weiter, was die SchülerInnen bewegt. Das Gedicht gipfelte in der Aussage: eigentlich gibt es keine Versager. Wir alle versagen ab und zu, aber es gibt jemanden, der hält dir das nicht vor, sondern steht zu dir, weil er dich kennt. Auf die Frage, wen sie damit meint, antwortete sie: Jesus!
Die vielen Fragen der SchülerInnen beantwortete sie offen und direkt und trug als letztes das bereits bekannte Gedicht „Heldentaten“ vor, in dem der Wunsch ein Held zu sein thematisiert und der Blick auf die Helden des Alltags gelenkt wird – mit dem Schlusspunkt: Jeder kann ein Held sein! Fazit der SchülerInnen: Eine gelungene Veranstaltung, die Lust macht auf eine Wiederholung!

Kurz vor den Osterferien besuchte eine Gruppe von Schülern und Lehrern der IGS Solms und einige Eltern das bekannte Musical Starlight Express in Bochum. Uli Rieß, Musiklehrer an der IGS, hatte den Besuch organisiert. Das rasante Musical ist eines der ältesten Musicals in Deutschland und feierte 2018 sein 30. Jubiläum.
Das Stück handelt von einem Jungen, der seinen Traum von der Weltmeisterschaft der internationalen Züge erzählt. Die Hauptfigur Rusty ist eine (junge) Dampflok – die alte Dampflok ist die Mama – , die den Kampf gegen die moderne E – Lok (Electra) und mächtige Diesellok (Greaseball) antritt.
Nach mehreren Rennen gewinnt Rusty das entscheidende Finale gegen seine Konkurrenten. Die Liebe zu Pearl, dem 1. Klasse Wagen, siegt ebenfalls.
Die Schülerinnen und Schüler nebst den begleitenden Erwachsenen waren von der Aufführung begeistert, da die Showdarsteller das komplette Stück auf Rollschuhen laufen und dazu alles live gespielt und gesungen wurde. Beindruckend war die Nähe zum Publikum, da die Rollschuhbahn durch das Publikum führt und die Fahrer spektakuläre Stunts vorführten und mit einer „Lasershow“ mit unzähligen Effekten für eine prickelnde Atmosphäre gesorgt wurde.
„Wir würden das Musical an jeden weiterempfehlen, der Spaß an Musicals hat“, waren sich Lene Schneider und Fiona Schmidt aus der Jahrgangsstufe 8 einig.
Text: SuS der Jgst.8 Bild: A. Hey

Schüler der IGS Solms entwerfen einen Spielplatz, den auch Kinder mit einer körperlichen Beeinträchtigung nutzen können.
„Ein Spielplatz für Alle wäre schon toll“, sagte ein Schüler der Friedrich-Fröbel-Schule nach der Projektvorstellung der Klasse 6/4 an der Friedrich-Fröbel-Schule in Wetzlar.

Die Klasse 6/4 und ihre Klassenlehrerinnen Frau Bechthold und Frau Hofmann haben an dem Weltretter-Wettbewerb der ZeitLeo teilgenommen und einen Spielplatz für Alle entworfen.
Als die Idee von einer Schülerin vorgeschlagen wurde, waren sich alle schnell einig: Wir möchten, dass Kinder, die in einem Rollstuhl sitzen auch Spaß auf einem Spielplatz haben. Die Begeisterung über diese Idee war der Antrieb etwas Tolles auf die Beine zu stellen.

Die Klasse setzte sich zusammen, recherchierte, bildete Teams in neuen Konstellationen, dokumentierte, malte, sammelte Ideen und wuchs zu einem tollen Team zusammen. Alle Ergebnisse wurden skizziert, dokumentiert und der Klasse vorgestellt. Es wurde reflektiert und optimiert. Angetrieben waren die Schüler und Schülerinnen von der Tatsache, dass Schulen zunehmend inklusiv arbeiten, aber Spielmöglichkeiten nicht auf körperlich beeinträchtigte Kinder abgestimmt sind. Um adäquat auf deren Bedürfnisse und Wünsche einzugehen, besuchte die Klasse 6/4 die Friedrich-Fröbel-Schule mit förderschulischem Schwerpunkt und interviewte dort Schülerinnen und Schüler, die im Rollstuhl sitzen. Neben dem durften die Besucher auch das Fahren der Rollstühle austesten. Zusammen mit Frau Roosen, der Leiterin der Abteilung körperliche und motorische Entwicklung, besichtigten die Kinder den Spielplatz der Friedrich-Fröbel-Schule, nahmen Inspirationen für ihren Spielplatz für Alle mit und stellten jedoch auch Probleme fest.
Mit den mannigfaltigen Erfahrungen begaben sich die Schülerinnen und Schüler an die Fertigstellung ihres Modells, welches sie wenige Wochen später nach Hamburg schickten.
Nun heißt es für die Kinder und Klassenlehrerinnen abwarten und hoffen.
