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Wie wohnten die Menschen zur Zeit Jesu?

Ausstellung und Gottesdienst im ev. Gemeindezentrum

Ein Projekt der Religionsklassen der Jahrgangsstufe 6

Wie wohnten die Menschen zur Zeit Jesu? Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs in einem Projekt nach. Sie lernten die Person „Jesus Christus“ kennen und erfuhren durch eine Stationenarbeit, wie und wo die Menschen zur Zeit Jesu lebten. Nach dem Wissenserwerb und der zusammengefassten Ergebnisse begann der praktische Teil dieses Projekts: Der Bau eines Dorfes zur Zeit Jesu. Schon Pestalozzi stellte Ende des 18. Jahrhunderts fest, dass Lernen dann optimal abläuft, wenn möglich viele Sinne angesprochen werden. Lernen mit Kopf, Herz und Hand. Dieses Projekt lief genau nach diesem Schema und erbrachte wundervolle Ergebnisse. Jede Klasse plante gemeinsam mit ihrer Lehrkraft den Bau eines eigenen Dorfes. Nach der Planung wurden die wichtigsten Ergebnisse festgehalten und künstlerisch umgesetzt.

Das Projekt wurde mit einem gemeinsamen Gottesdienst der evangelischen Kirche abgerundet. In dem Gottesdienst wurde das Projekt vor- und ausgestellt. Noch bis etwa Ende Februar können die Dörfer im Gemeindehaus angeschaut werden.

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Bildquelle: J.Bechthold und Pixabay.com

 

Insekten in den Gängen des Rathauses

Neue Kunstaustellung der IGS Solms

Schmetterlinge, Libellen, Käfer, Bienen und noch so vieles mehr aus der bunten Welt der Insekten  können die Besucher des Rathauses der Stadt Solms seit Donnerstagnachmittag in den Gängen der Solmser Stadtverwaltung bewundern. Die neue Kunstausstellung der Integrierten Gesamtschule Solms, welche durch Bürgermeister Inderthal im Beisein von Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften und interessierten Bürgern eröffnet wurde, wird bis zu den Sommerferien 2023 zu den gewohnten Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen sein.

„Kunst und Kultur war es, auf was wir in der Pandemiezeit verzichten mussten. Umso schöner ist es, dass jetzt unsere Gänge wieder mit bunten Kunstwerken der Schüler*innen belebt werden“, betont Bürgermeister Inderthal und bedankt sich bei den für die Ausstellung verantwortlichen Lehrkräften Roger Haberditzl (Fachvorsteher Kunst) und Anette Harms zum Spreckel. Auch Schulleiterin Anke Wegerle bedankt sich für die Möglichkeit, diesem wichtigen Thema eine geeignete Plattform zu bieten und darüber hinaus bei den Schülern für ihren Mut, ihre Kunstwerke auszustellen.

Gezeigt werden Kunstwerke zum Thema „Insekten“. Hierbei werden ca. 40 ausgewählte Kunstwerke von Schülern der Jahrgangsstufen 5 – 10 ausgestellt, die in zwei Jahren intensiver Vorbereitung in verschiedenen Kunstkursen entstanden sind. Die abwechslungsreiche, bunte und sehr hochwertige Ausstellung hält neben Acryl- und Aquarellgemälden auch Linoldrucke, Tuschfederzeichnungen, Kleinplastiken und Schaukästen mit Alltagsgegenständen, welche zu Insekten umgestaltet wurden, für den Betrachter bereit. Mit Stockhandpuppen, welche aus Pappmaché und vielen weiteren Materialien kunstvoll gestaltet wurden, konnten die Schülerinnen der Geschichts-AG sogar den     Landespreis beim Europäischen Wettbewerb zum Thema Insektensterben und Vielfalt gewinnen.

Roger Haberditzl bedankt sich bei den Lehrkräften Frau Hagner, Frau Harms, Frau Herda, Frau Löw-Heitland und Herrn Arnold, die mit Ihren Klassen das Thema im Kunstunterricht aufgegriffen haben. „Diese kleinen Tierchen, welche leider oft mit Füßen getreten werden, verdienen diesen besonderen Rahmen“, betont Haberditzl und wünscht allen eine tolle Ausstellung mit guten Dialogen.

Für das leibliche Wohl war auch gesorgt. Die Schüler*innen der Koch-und Event AG, unter der Leitung von Frau Süß, versorgten die Besucher mit Getränken und Snacks. Eine Ausstellung, die Lust auf mehr macht und einmal mehr zeigt, wie vielfältig die Welt der Kunst und der Insekten ist.

Dieser Artikel nebst Bildern wurde uns von der Stadt Solms zu Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!

 

CSI-Parcours, Eltern-Info-Räume und Menschenrechte – Die IGS Solms öffnete ihre Türen

Am Samstag, den 26.11.2022, veranstaltete die Integrierte Gesamtschule Solms nach zwei Jahren Zwangspause den „Tag der offenen Tür“.

Neben den Viertklässlern der umliegenden Grundschulen waren auch die Eltern der Fünft- und Sechstklässlerinnen der Einladung gefolgt. Die Besucherinnen und Besucher erlebten einen eindrucksvollen Querschnitt aus dem schulischen Leben und bekamen einen Einblick in die schulische Arbeit und das Konzept der Schule.

Schulleiterin Anke Wegerle zeigte sich erfreut, dass so viele Grundschüler, Eltern und Freunde der Integrierten Gesamtschule der Einladung gefolgt waren. „Wir haben den Tag der offenen Tür bewusst etwas kleiner gehalten, um gesundheitliche Risiken zu minimieren, nachdem wir im Sommer unser Schulfest groß und unbeschwert feiern konnten“, so Wegerle.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 zeigten, wie kreativ das Thema „besondere Tierarten“ im Deutschunterricht behandelt wurde. Zudem zeigten die Jüngsten der Schule, wie man Bewegung auch ohne Sporthalle (diese wird gerade renoviert. Anm. d. Redaktion) in den Unterrichtsalltag integrieren kann. Ferner gab es Einblicke in die aktuelle Unterrichtsarbeit und die Zumba-AG lud zum Mittanzen ein.

Die Themen „Leben zur Zeit Jesu“ und „Kinderrechte“ standen in der 6. Jahrgangsstufe im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Religionsunterricht intensiv mit dem Lebensraum Israels vor 2000 Jahren beschäftigt und Modelle eines typischen Dorfes als Projektarbeit erstellt. Gleichzeitig präsentierte das Fach Ethik alles zum Thema Kinderrechte, außerdem gab es Mitmachstationen an dem man unter anderem „Christmas-Cracker“ basteln konnte.

Natürlich war auch sonst noch viel zu entdecken: Die Naturwissenschaften luden zu einem CSI-Parcours ein. Dort musste ein kniffliger Fall anhand von naturwissenschaftlichen Experimenten und Erkenntnissen gelöst werden. Gleichzeitig informierten die Austauschlehrer über die Programme mit den USA, Spanien und Schweden. Der Fachbereich Latein lud zum Quiz ein und die Spanischschüler zeigten, wie man I-Pad gestützt Sprachen lernen kann.

Selbstverständlich gab es auch Informationen zur IGS Solms als Umweltschule und dem Schulgarten, in dem vielfältig und nachhaltig gearbeitet wird. Interessierte konnten sich selbst angefertigte Samenkugeln mitnehmen, um mit deren Aussaat etwas zum Erhalt der Insekten beizutragen.

Im Mensabereich der Schule sorgte die Koch-AG mit leckeren Crêpes, Muffins und Hotdogs für das leibliche Wohl.

Die Mitglieder der Schulleitung und des Kollegiums standen für Fragen und Gespräche über das Konzept zur Verfügung. In Eltern-Info-Räumen konnten sich die Eltern über Lernzeit, Übergang an die IGS, Differenzierungs- und Förderkonzept und die Übergänge in die Oberstufe und die Ausbildung informieren.

Nicht zuletzt stellte der Fachbereich Musik in zwei offenen Proben die Arbeit der Keyboard-AG und der Streichinstrumente-AG vor und der Raum der Stille lud zum Entspannen ein.

Stefan Kern, Stufenleiter der Jahrgangsstufen 5-6, war mit dem Tag sehr zufrieden. Sein Fazit lautete: „Die Freude am Lernen, Forschen und Ausprobieren war heute besonders zu spüren. Die IGS Solms hat gezeigt, dass sie eine innovative und moderne Schule für alle ist“.

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Vorlesewettbewerb an der IGS Solms

Am 18.11.22 kamen die Klassensieger*innen des Jahrgangs 6 und die Jury im Lernzentrum zusammen, um einen Schulsieger*in für den Kreisentscheid auszuwählen.

Emelie Klann (6/1), Azra Kazan (6/2), Dominik Büttner (6/3), Erik Nesseldreher (6/4), Sophie Kaps (6/5) und Alina Schuchart (6/6) lasen ausdrucksstark lustige oder spannende Textstellen aus Büchern ihrer Wahl wie z.B. „Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“, „Harry Potter und der Stein der Weisen“ oder „Kicken wie die Profis“ vor. Die Klassen fieberten gespannt per Videokonferenz mit.

Mit ihrer Lesekompetenz sorgten die Klassensieger*innen auch beim Vorlesen des Fremdtextes für Begeisterung.

Die Jury, bestehend aus der Schulleiterin Anke Wegerle, der ehemaligen Schulleiterin Rita Wagner, der Deutsch-Fachleiterin Sandra Löw-Heitland, der sozialpädagogischen Fachkraft Ines Suckel und dem Schulsozialarbeiter Dennis Schäfer, würdigte die hervorragende Leseleistung aller Vorleser*innen. Besonders hervorgehoben wurden Sophie Kaps und Dominik Büttner, die den zweiten Platz belegten und jeweils einem Buchgutschein als Aufmerksamkeit erhielten.

Erik Nesseldrehers spektakuläre Leistung belohnte die Jury mit dem Schulsieg und einem Buchgutschein. Erik wird im kommenden Jahr am Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs teilnehmen. Wir wünschen ihm hierfür viel Erfolg!

 

(Y. Süt)

 Schulsieger Erik Nesseldreher mit Frau Süt

 

Die Jury (v. l. n. r.: Frau Löw-Heitland, Frau Suckel, Herr Schäfer, Frau Wegerle, Frau Wagner)

Klassensieger*innen (v. l. n. r.: Erik Nesseldreher, Dominik Büttner, Azra Kazan, Sophie Kaps, Alina Schuchart, Emelie Klann)

 

 

Mahnwache zum Gedenken an die Reichsprogromnacht

In Gedenken an die Reichsprognomnacht vom 9. November 1938 fand am Mittwoch die inzwischen 4. Mahnwache  in Burgsolms an den sogenannten Stolpersteinen in der Solmsbachstraße statt. Die Stolpersteine, die vor dem Haus mit der Nr. 14 liegen, sollen an die beiden jüdischen Familien JUDA und ROOS erinnern, die damals in diesem Haus gelebt haben und dem Schrecken zum Opfer gefallen sind.

In der Begrüßungsrede dankte Bürgermeister Frank Inderthal allen Mitwirkenden und Teilnehmern der Mahnwachen und erinnerte an die Familien, zu deren Gedenken die Stolpersteine gelegt wurden. Die Kinder der Familie Juda waren in etwa im Alter der anwesenden Schülerinnen und Schüler.

Die Mahnwache wurde aktiv von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 und einigen Schülern aus der Geschichts-AG der Jahrgangsstufe 8 durch Lesungen mitgestaltet. Musiklehrerin Sehrt untermalte zusammen mit Schülerin Felicia Voina die Wortbeiträge mit der Geige. Die Schüler der Schüler/innen-Vertretung entzündeten die 9 Kerzen für die 9 Hausbewohner an den Stolpersteinen und legten 9 weiße Rosen ab.

Frau Heidi Deeken-Schiller und Ihr Mann Johannes Schiller umrahmten das Programm musikalisch mit Gesang und Gitarre.

Der Katholische Pfarrer Peter Kovalcin und der evangelische Pfarrer Michael Perko begleiteten die Mahnwache mit einer Andacht und Bürgermeister Inderthal übernahm das Schlusswort.

Herzlichen Dank allen Beteiligten für die Mitwirkung an der Veranstaltung!

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(Text: Stadt Solms, Bilder: S.Kern)