Kategorien-Archiv Aktuelles

Schüler*innen der Gesamtschule Solms simulieren Bundestagswahl

215 Schüler*innen der Jahrgänge 8-10 der Gesamtschule Solms haben bis zum 17.09.2021 an der bundesweiten Wahlsimulation „U 18“ teilgenommen. Dabei wurde im GL-Unterricht die Wahl auf unterschiedlichen Ebenen seit Beginn des Schuljahres vorbereitet.

In den Klassen hat man sich intensiv mit dem Wahlsystem, den Parteiprogrammen und den eigenen Interessenslagen und Schwerpunkten beschäftigt. Der Jahrgang 8 hat zusätzlich eigene Parteien „gegründet“ und eine Podiumsdiskussion veranstaltet. (Artikel folgt). Bis zum 17.09.2021 konnten die Schüler*innen dann in die Wahlkabinen treten und ihre Stimme abgeben.

Politische Bildung ist nicht nur ein wichtiges Feld des GL-Unterrichts. Demokratie lernen und leben ist auch ein wichtiges Element im Schulleben der Gesamtschule Solms. Die „U 18-Wahl“ ist ein bundesweites Projekt, das Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben, sie aber auch auf ihre zukünftige Rolle als Wähler*innen einstimmen will. Unterstützt bzw. gefördert wird das Projekt u.a. durch das Deutsche Kinderhilfswerk, den Deutschen Bundesjugendring, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Bundeszentrale für Politische Bildung.

Die Schüler*innen würden den Auftrag zur Bildung einer Regierung übrigens in die Hände der SPD geben, die mit rund 33% die meisten Stimmen erhalten hat. Die Gesamtübersicht finden Sie in der Grafik.

Bildquelle: https://pixabay.com

140 Schülerinnen und Schüler neu an der IGS Solms aufgenommen!

In sechs Veranstaltungen wurden am Dienstag die Schüler*innen der neuen fünften Klassen an der IGS aufgenommen. Schulleiterin Anke Wegerle und Stufenleiter Stefan Kern hatten, wie auch im letzten Jahr, klassenweise zu den Einschulungsfeiern eingeladen, die über den Vormittag verteilt lagen. So wurden die neuen IGS Schüler*innen und deren Eltern von Frau Wegerle in der Aula und von Herrn Kern im Schulgarten begrüßt.

Thematisch gingen beide auf die vergangenen Olympischen Spiele in Tokio und die olympischen Ringe ein und schlugen den Bogen zur IGS Solms. Stufenleiter Stefan Kern ging dabei auf den Aspekt “Dabei sein ist alles“ ein: „Wichtig ist nicht, dass man der oder die Beste ist, sondern dass man immer sein Bestes gibt und am Ende mit seiner Leistung zufrieden ist“.

Anschließend stellten sich Frau Fiedler vom Beratungs- und Förderzentrum und Sozialarbeiter Dennis Schäfer mit seinen Schulhund Woody den Kindern und Eltern vor, bevor die Schüler*innen zusammen mit jeweils zwei Klassenlehrer*innen und den 5er-Scouts in die Klassenräume gingen. Während sich die neuen Klassen kennenlernten, erhielten die Eltern weitere Informationen und es bestand die Möglichkeit zum Austausch.

Und so geht es weiter…
In den ersten anderthalb Wochen haben die 140 Kinder hauptsächlich Unterricht bei ihren zwölf Klassenlehrer*innen. Auch die 5er Scouts begleiten die sechs Klassen in den ersten zwei Wochen und unterstützen die neuen Schüler*innen. Auch beim ersten Klassenwandertag sind sie mit von der Partie.

500 FFP3 Masken an IGS Solms gespendet

Bereits im zweiten Jahr kooperieren die IGS Solms und die Türkisch-Deutsche-Gesundheitsstiftung e.V. (TDG) im Projekt „Protected im Lahn-Dill-Kreis: Jugendliche und ihre Familien stärken, beraten und aufklären“ zusammen.

In einer bestimmten Phase ihres Lebens haben Jugendliche eine Tendenz der Orientierungslosigkeit. Hier besteht eine Gefahr, dass sie sich Vereinigungen und Organisationen zuzuwenden, welche ihnen ein Zugehörigkeitsgefühl vermitteln und ihnen demonstrieren, dass sie ihre Sorgen und Ängste aufgreifen und ernst nehmen.

Aktuell in der Pandemiezeit sind viele unserer Schülerinnen und Schüler im Internet „unterwegs“ – sei es zum Lernen oder zum Zeitvertreib. Auch die extremistische Szene hat sich im Netz etabliert. Dies können sowohl islamische bzw. islamistische, als auch rechtsextreme Gruppierungen sein.

Um dieser und anderen Formen des Extremismus zu begegnen, ist das Projekt „Protected im Lahn-Dill-Kreis: Jugendliche und ihre Familien stärken, beraten und aufklären“ im Jahrgang 8 angesiedelt. Wobei Medienpädagogik im Kontext dieses Projektes auch einen besonderen Stellenwert besitzt.

„Protected“ setzt auf Beratung und Aufklärung der Jugendlichen, Lehrkräfte und Angehörigen, um gefährdete oder betroffene Familien zu stärken. Dabei wird auf mehreren Ebenen angesetzt. So arbeitet „Protected“ mit Schulen, anderen Bildungsorganisationen, Moscheen und Vereinen zusammen.

Normalerweise findet das Projekt über mehrere Tage verteilt in Arbeitsgruppen in unserer Schule mit vielen fachkundigen Referenten statt. In diesem Schuljahr war dies pandemiebedingt nicht möglich.

Da der TDG die Gesundheit Aller am Herzen liegt und das Projekt „Protected“ nicht nur den Schutz vor Extremismus, sondern auch den Schutz der Gesundheit einschließt, spendete die TDG 500 hochwertige FFP3-Masken.

Herr Hey (Rektor an der IGS Solms) hat die Spende am Standort der TDG  in Giessen entgegengenommen.

„Wir freuen uns sehr, mit dieser Spende einen Betrag zur Gesunderhaltung der Schülerinnen und Schüler und des Lehrpersonals an der IGS Solms leisten zu dürfen“, führt Nesibe Akgün (Projektleiterin an der TDG) aus.

Fünftklässler schreiben Corona Tagebuch

Seit der Aussetzung des Präsenzunterrichts vor Weihnachten lernen die Schüler*innen zuhause. Die Fünftklässler bekamen von ihren Religions- und Ethiklehrer*innen die Aufgabe Tagebuch zu führen. Das Tagebuch von Lenny stellen wir Euch und Ihnen hier vor.

 

 

Die  bereits vergangenen Wochen findet Ihr / finden Sie hier:

 

Aschermittwochgottesdienst Jg 5/6

Über 50 Schüler*innen aus den Jahrgängen 5/6 feiern Gottesdienst am Aschermittwoch

– Videokonferenz-Feier zu Beginn der Fastenzeit –

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte es in diesem Jahr keinen ökumenischen Gottesdienst in einer der beiden Kirchen in Burgsolms geben, deshalb wählten Pfarrer Michael Perko, Gemeindepädagogin Sabine Schäfer und Religionslehrer Stefan Kern zwei „Iserv“-Gottesdienste als Format. Das Angebot kam bei den Schüler*innen der Klasse 5 und 6 sehr gut an.

Provokativ stellte Sabine Schäfer zu Beginn die Frage: „Warum soll ich in der Fastenzeit überhaupt auf etwas verzichten? Ich verzichte doch schon das ganze Jahr: auf Urlaub, Freunde treffen, Schwimmen, Handball und so weiter“.

Anhand der Geschichte des Volkes Israel und dem Auszug auf Ägypten erläuterte Pfarrer Perko dann, dass auch das Volk Israel auf dem Weg durch die Wüste gejammert und geklagt hat. „Aber all die vielen Jahre war Gott bei ihnen und hat für sie gesorgt“, so Perko.

Die Situation wurde von Sabine Schäfer mit einem weißen Blatt mit einem schwarzen Punkt verglichen: „Die meisten sehen nur den schwarzen Punkt. Alles blöd: Homeschooling, nervende Geschwister, Wetter, Politik, Eltern, …!“ Die große weiße Fläche werde von vielen nicht gesehen. Über den Chat brachten dann die Schüler*innen die Dinge zu Papier, die auch in der Corona-Zeit das leben „bunt“ machen: Zeit zum Spielen in der Familie, genug zu Essen, die Natur, Fahrrad fahren, Haustiere, Videochats, mein eigenes Zimmer als Rückzugsort, Musik und vieles mehr.

Als Verzichtmöglichkeit wurde überlegt, dass es vielleicht gut sei sich vorzunehmen darauf zu verzichten „genervt“ zu sein und zu jammern. – „Ich faste meckern!“

 

 

Beitragsbild von Jim Black auf Pixabay