Ethik

VonHauptredaktion

Ethik

  • Beschreibung des Faches

Im Ethikunterricht werden die Fragen des alltäglichen Lebens in den Mittelpunkt gestellt – Was soll ich tun? Was ist das gute Leben für mich, für uns?

Aufgabe ist also eine Ausbildung und stetige Förderung ethischer Urteilsbildung. Jeder von uns ist zur freien, bewussten und wertbezogenen Entscheidung fähig und kann so sein Handeln beeinflussen. Dementsprechend geht es im Ethikunterricht darum, dass vernünftige Begründungen und Rechtfertigungen von Handlungen, von moralischen Normen und Werten sowie das Nachdenken darüber, was denn ein gutes Leben darstellt, individuell wie auch kollektiv behandelt werden. Jeder Einzelne bringt ein anderes moralisches Bewusstsein und soziale Rahmenbedingungen mit, weshalb es eines „Trainings“ bedarf, mit den großen Herausforderungen im Alltag zurecht zu kommen. Möglich wird dies durch eine kleinschrittige Herangehensweise, wobei Lehrer und Schüler Möglichkeiten aufzeigen und zu entsprechendem Verhalten ermutigen. Nur so ist ein gutes Leben innerhalb unserer freiheitlich-demokratischen Ordnung in einer pluralistischen Gesellschaft erreichbar.

Die Ziele des Ethikunterrichts:

  • Die Schülerinnen und Schüler gewinnen eine Einsicht in die Ordnung eines zivilen Zusammenlebens, in der unterschiedliche Interessenlagen aufeinandertreffen.
  • Die Schülerinnen und Schüler lernen diese Ordnung auf gesellschaftliche, kulturelle und historische Aspekte hin zu erweitern.
  • Die Schülerinnen und Schüler erwerben Kompetenzen moralischer Argumentation, mit deren Hilfe sie persönliche und gesellschaftliche Konflikte austragen können.
  • Die Schülerinnen und Schüler erweitern so stets ihre Befähigung zur Teilnahme am öffentlichen Diskurs über gesellschaftliche Probleme

Es ist dabei von zentraler Bedeutung, dass die individuellen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler den Unterricht grundlegend mitgestallten und prägen. Die eigenen moralischen Fragestellungen sollen in den Blickpunkt rücken, um so der Frage nachzugehen, was richtiges, verantwortungsvolles Handeln auszeichnet.

Entscheidende Themen sind:

  • Freiheit: Hier geht es um die eigene Person und meine Mitmenschen sowie die Entwicklung von Moral und Sittlichkeit innerhalb unserer Gesellschaft
  • Gewissen: Das Gewissen als eine moralische Entscheidungsinstanz bei der Suche von Argumentation und Konsens
  • Gerechtigkeit: Der Gedanke der Gleichbehandlung und das Ziel der kommunikativen Urteilsbildung
  • Liebe: Im Sinne von Wohlwollen, Fürsorge und Solidarität
  • Würde des Menschen: Ziel ist ein vernunftgeleiteter und freie Entscheidungen fällender Mensch
  • Religion: Ist der weltanschauliche Hintergrund von Moral und Sittlichkeit sowie die Fokussierung auf die drei Religionen (Judentum, Christentum, Islam)
  • Verantwortung übernehmen: Die ethischen Prinzipien Gerechtigkeit und Solidarität werden praktisch zur Geltung gebracht. Dabei ist stets klar, dass dies keine leichte und schnell zu bewältigende Aufgabe ist. Es ist jedoch notwendig die Schülerinnen und Schüler dazu zu ermutigen.

 

  • Fachvorsteher

Gudrun Hellwig

 

  • Kollegen/innen

Gudrun Hellwig, Martina Schäfer, Stefan Lesser

 

  • Projekte/Aktivitäten

Wird noch ergänzt.

 

 

Über den Autor

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