Ethik

VonHauptredaktion

Ethik

Das Fach ETHIK stellt sich vor!

  • Beschreibung des Faches:

Im Ethikunterricht werden die Fragen des alltäglichen Lebens in den Mittelpunkt gestellt – Was soll ich tun? Was ist das gute Leben für mich, für uns?

 

Aufgabe ist also eine Ausbildung und stetige Förderung ethischer Urteilsbildung. Jeder von uns ist zur freien, bewussten und wertbezogenen Entscheidung fähig und kann so sein Handeln beeinflussen. Jeder Einzelne bringt ein anderes moralisches Bewusstsein und soziale Rahmenbedingungen mit, weshalb es eines „Trainings“ bedarf, mit den großen Herausforderungen im Alltag zurecht zu kommen. Möglich wird dies durch eine kleinschrittige Herangehensweise, wobei Lehrer und Schüler Möglichkeiten aufzeigen und zu entsprechendem Verhalten ermutigen. Nur so ist ein gutes Leben innerhalb unserer freiheitlich-demokratischen Ordnung in einer pluralistischen Gesellschaft erreichbar.

 

  • Die Schülerinnen und Schüler sollen im Ethikunterricht …
  • Einsicht in die Ordnung eines zivilen Zusammenlebens, in der unterschiedliche Interessenlagen aufeinandertreffen, gewinnen.
  • diese Ordnung auf gesellschaftliche, kulturelle und historische Aspekte hin zu erweitern lernen.
  • Kompetenzen moralischer Argumentation, mit deren Hilfe sie persönliche und gesellschaftliche Konflikte austragen können, erwerben.
  • stets ihre Befähigung zur Teilnahme am öffentlichen Diskurs über gesellschaftliche Probleme erweitern.

Es ist von zentraler Bedeutung, dass individuelle Erfahrungen den Unterricht grundlegend mitgestallten und prägen. Die eigenen moralischen Fragestellungen sollen in den Blickpunkt rücken, um so der Frage nachzugehen, was richtiges, verantwortungsvolles Handeln auszeichnet.

 

 

  • Entscheidende Themen sind:
Freiheit Es geht um die eigene Person und meine Mitmenschen sowie die Entwicklung von Moral und Sittlichkeit innerhalb unserer Gesellschaft.
Gewissen Das Gewissen als eine moralische Entscheidungsinstanz bei der Suche von Argumentation und Konsens.
Gerechtigkeit Der Gedanke der Gleichbehandlung und das Ziel der kommunikativen Urteilsbildung.
Liebe Im Sinne von Wohlwollen, Fürsorge und Solidarität sowie partnerschaftliche Beziehung.
Würde des Menschen Ziel ist ein vernunftgeleiteter und freie Entscheidungen fällender Mensch.
Religion Ist der weltanschauliche Hintergrund von Moral und Sittlichkeit sowie die Fokussierung auf die drei Religionen (Judentum, Christentum, Islam).
Verantwortung übernehmen Die ethischen Prinzipien Gerechtigkeit und Solidarität werden praktisch zur Geltung gebracht.
  • Fachvorsteher:

Stefan Lesser

  • Kollegen/innen:

Gudrun Hellwig, Martina Schäfer, Hannah Hagner, Leyla Stark und Stefan Lesser

 

  • Beispiele für Lernaufgaben und Methoden:

 

Klasse 5 Ein Comic-Tagebuch führen – Wer bin ich?

Eine Spielszene zur Konfliktlösung entwerfen und vorführen – Wie regeln wir unser Zusammenleben?

 

Klasse 6 Einen Weg der Vorbilder gestalten (Plakat / Referat) – Was kann ich von anderen lernen?

 

Klasse 7 Meine KULTUR-Tasche packen – Zusammen leben & einander begegnen

Pro- und Contra-Diskussionen führen und auswerten – zum Thema Chillen, Shoppen, Party machen

 

Klasse 8 Ein ethisches Mystery lösen – Leben in und mit der Natur

 

Klasse 9 Gemeinsam einen Blog führen – zum Thema Gewissen und Verantwortung

Gedankenexperimente auswerten – Was verstehen wir unter Wirklichkeit?

Einen Slambeitrag erarbeiten und vorstellen – Dem eigenen Leben auf der Spur sein

 

Klasse 10 Steine des Anstoßes entwerfen zum Thema Recht und Gerechtigkeit

Ein sokratisches Gespräch führen, wie die antiken Philosophen

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